Über mich
Manchmal führt das Leben uns auf Wege, die wir selbst nicht geplant haben.

Mein Weg zum systemischen Coaching begann nicht mit dem Wunsch, Coach zu werden.
Er begann mit einer Lebenssituation, die ich mir nicht
ausgesucht hatte.
Ein Moment, der alles verändert hat
2019 verstarb mein Ex-Mann völlig unerwartet. Von einer Sekunde auf die andere trug ich die alleinige Verantwortung für meine Kinder und stand vor einem Berg, der unbewältigbar schien.
In dieser Zeit habe ich eine wichtige Erfahrung gemacht: Gut gemeinte Ratschläge helfen selten. Sätze wie „Du musst jetzt …“ machten meinen Berg nur noch größer.
Was ich wirklich brauchte, war kein schneller Rat von außen, sondern jemand, der mir achtsam zuhört, damit ich meine eigenen Antworten wieder finden konnte.
Aus der Pause entstand ein Neuanfang
Auf die Belastung folgte eine Zeit der erzwungenen Ruhe. Mein Körper und meine Seele forderten eine Pause ein, die sich rückblickend als mein größtes Geschenk erwies.
In dieser Stille fand ich zur Achtsamkeit, nicht als Theorie, sondern als innere Haltung für den Alltag.
Dabei wurde mir klar:
Die IT, in der ich über 30 Jahre lang erfolgreich funktionierte, war nicht mehr mein Weg. Ich wollte nicht mehr Systeme analysieren, sondern Menschen begleiten.

Die IT habe ich nicht hinter mir gelassen – sondern mitgenommen.
Manchmal werde ich gefragt: „Isabell, vermisst du die IT nicht?“
Meine Antwort: Ich habe das Beste daraus mitgenommen. Mein analytischer Blick und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge schnell zu erfassen und zu strukturieren, prägen auch heute meine Arbeit.
Nur dass ich heute keine Systeme mehr optimiere, sondern Menschen dabei unterstütze, ihre eigenen Gedanken zu sortieren und tragfähige Lösungen aus sich heraus zu entwickeln.
Was mich heute ausmacht

Neben meiner Coaching-Praxis arbeite ich in der Begleitung von Menschen mit Demenz. Diese Aufgabe ist für mich eine tägliche Übung in Achtsamkeit und Annahme. Sie erinnert mich immer wieder daran, den Blick auf das zu richten, was jetzt möglich ist, statt an dem festzuhalten, was gerade nicht möglich ist.
Diese Haltung begleitet auch meine Arbeit im Coaching. Ich verbinde dabei meine analytische Klarheit mit dem systemischen Blick und einer achtsamen, zugewandten Haltung.
achtsam. klar. zugewandt.
Das sind nicht einfach drei Worte unter meinem Namen. Sie beschreiben, wie ich Menschen begegnen möchte.
achtsam
Ich nehme wahr, was gerade da ist,
ohne zu bewerten.
klar
Ich höre genau hin, stelle Fragen
und helfe dabei, Gedanken und Zusammenhänge zu sortieren.
zugewandt
Ich begegne dir als Mensch,
mit Interesse, Respekt und
auf Augenhöhe.
Vielleicht ist das genau der Raum, den du gerade brauchst.
Du musst noch nicht wissen, was deine Lösung ist. Du musst mir auch nicht erklären können,
warum du gerade an diesem Punkt in deinem Leben stehst.
Du darfst erst einmal erzählen.
Ich höre dir zu.
Und vielleicht entsteht genau daraus der erste Schritt:
mehr Klarheit darüber, was für dich wirklich wichtig ist und wie dein eigener Weg weitergehen kann.
Klarheit entsteht, wenn dir jemand wirklich zuhört.
